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Bewerbungen aus Sicht eines Recruiters

Ein interaktiver Gastvortrag von Shirin Steinwede (GoDaddy)

Früher oder später ist jede Schülerin und jeder Schüler mit den Fragen konfrontiert: „Was möchte ich nach der Schule machen?“ „Wie bewerbe ich mich erfolgreich um einen Job?“ „Wie bereite ich mich optimal auf ein Bewerbungsgespräch vor?“ 

In Zeiten, wo Digitalisierung und Internet immer mehr unser Leben beeinflussen, wird oft vergessen, dass Unternehmen Organisationen sind. Organisationen, die aus Menschen bestehen, die an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Sogenannte Hiring-Entscheidungen werden von Menschen getroffen. Menschen, wie zum Beispiel Shirin Steinwede, ihres Zeichens Recruiter für den amerikanischen Internetdienstleister (Domainregistrar und Webhoster) GoDaddy in Ismaning. Shirin nahm sich die Zeit, dem Wirtschaftszweig der 12b virtuell den Bewerbungsprozess aus Sicht eines Recruiters näher zu bringen. 

Spannende Themen waren unter anderem: „Welche Anforderungen einer Stellenanzeige MUSS ich erfüllen? Worauf legen Recruiter wert? Wie bringe ich am besten meine Persönlichkeit rüber? Welche Rolle spielen meine Werte in Bezug auf meine Jobsuche? Für welche Werte steht GoDaddy?“ Diese Aspekte wurden behandelt und alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet.

Wir bedanken uns herzlich bei Shirin Steinwede für den spannenden Exkurs!

Shirin Steinwede

 

Auf den Spuren von Franz Erhard Walther

Kurz vor der neuerlichen Schließung der Museen aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ergriffen die 12. Klassen des Fachbereichs Gestaltung die Gelegenheit beim Schopfe, sich noch einmal mit einer guten Portion inspirierender Kunst zu versorgen.

Im Haus der Kunst erhielten die Schülerinnen einen fundierten Einblick in den Schaffensprozess des, aus Fulda in Osthessen stammenden, Konzeptkünstlers Franz Erhard Walther.
Über unser klassisches Kunstverständnis und die traditionellen Gattungen Bild und Skulptur hinausgehend, schuf Walther einen neuen Werkbegriff, der den Betrachter als Akteur mit in seine Kunst einbezieht. 

Während einer Führung durch die Ausstellung wurden so auch unsere Schülerinnen und Schüler Teil der Kunstwerke. Auf dem Boden liegende eingerollte Stoffbahnen durften sie zum Beispiel unter Anleitung von Museumspädagogen ausrollen, anziehen und sich mit ihnen auf einer Plattform bewegen. So wurden die Kunstwerke "aktiviert" und die Körper zum Medium.

In einem anschließenden Workshop in den Atelierräumen erstellten die Klassen vom Gesehenen inspirierte eigene Bilder.

Dr. Claudia Hucke (Lehrkraft Gestaltung Theorie)

 

Wer, wie, was Compliance?

Unsere Schüler*innen der 11. Klasse der Fachrichtung Internationale Wirtschaft durften während einer Doppelstunde im Fach Internationale Betriebs- und Volkswirtschaftslehre auch dieses Schuljahr wieder in die Welt der Compliance eintauchen.

Aber was ist Compliance eigentlich? Und wozu braucht man sie?

Ganz einfach erklärt: „Wenn die Mutti früher gesagt hat: ‚Das macht man einfach nicht‘ – das ist Compliance.“ Mit dieser simplen Formel hat der Compliance-Experte Dr. Stephan A. Vitzthum während seines Unterrichtsbesuchs zunächst verständlich gemacht, was man prinzipiell unter Compliance versteht.

Etwas genauer betrachtet, gehört dann doch ein bisschen mehr dazu: Nicht nur allgemeingültige Gesetze und interne Regeln spielen eine Rolle, sondern auch das Einhalten von Ethik, Moral und sozialer Verantwortung. Gar nicht so einfach, wenn man sich die Fauxpas großer Unternehmen ansieht. Anhand bekannter Fälle aus der Wirtschafts- und Finanzwelt haben unsere Schüler*innen zusammen mit Herrn Dr. Vitzthum herausgestellt, wann sich ein Unternehmen non-compliant verhält und warum es wichtig ist, sich besser an die Regeln zu halten.

Denn wenn sich Konzerne in der Non-Compliance verirren, dann hat das oftmals schwerwiegende Auswirkungen, wie beispielsweise Imageschaden, Bußgeldzahlungen oder sogar juristische Maßnahmen. Aber was kann man tun, um gar nicht erst in diese Situation zu kommen? Durch eine Analyse der Konsequenzen von Non-Compliance für Unternehmen kann man ein sogenanntes Compliance Management System ableiten. Dr. Stephan Vitzthum zeigte in Form eines Kreislaufs auf, wie ein solches System aufgebaut sein muss, um Unternehmen dabei zu helfen „gesetzliche Bestimmungen, regulatorische Standards und wesentliche Richtlinien, die meist von Unternehmen selbst festgesetzt werden“ (Vitzthum) einzuhalten.

Zum Abschluss hat Herr Dr. Vitzthum – aktuell Associate Partner bei Ernst & Young – spannende Einblicke in seinen Berufsalltag gewährt und keine Fragen unserer 11. Klasse offengelassen.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Stephan A. Vitzthum für seinen Besuch, die wertvollen Einblicke und die anschaulichen und abwechslungsreichen Unterrichtsstunden!

 

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